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Basics Incentives 22.02.2010

Basics Incentives

 

Das englische Wort „incentive“ stammt von dem lateinischen Wort „incendere“ und bedeutet „Begeisterung anfachen“, „erhöhen“, „steigern“. Seine ursprüngliche Bedeutung ist vergleichbar mit der des deutschen Begriffs Anreiz.

 

Das übergeordnete Ziel von Incentives ist in den meisten Fällen die Umsatzsteigerung. Zur Erreichung dieses Unternehmenszieles stehen in der Regel folgende Ziel im Fokus der Entscheider:

 

• Kundenbindung
• Neukundengewinnung
• Kauf- und Entscheidungsanreiz für Kunden

 

• Förderung der Mitarbeitermotivation
• Verbesserung der Unternehmenskultur
• Steigerung der Mitarbeiterloyalität
• Förderung des Teamgeistes
• Produktivitätssteigerung (z.B. über Vorschlagswesen)

 

Incentives sollten Exklusivität sowie hohes Prestige vermitteln und damit die Wertschätzung des belohnten Mitarbeiters bzw. des Kunden zum Ausdruck bringen. Neben dem „Besonderen“ ist bei der Organisation insbesondere darauf zu achten, dass die Vorlieben der Zielgruppe berücksichtigt werden. Je außergewöhnlicher ein Incentive ist, desto größer wird auch der Erinnerungswert an das erlebte sein.


Steuerlicher Aspekt

 

Eine neue Regelung im Einkommenssteuergesetz ermöglicht es dem ausrichtenden Unternehmen, sein Incentive für den Teilnehmer steuerfrei anzubieten. Optional besteht für Sachbezüge an Arbeitnehmer und Nichtarbeitnehmer für den zuwendenden Steuerpflichtigen seit dem 1. Januar 2007 die Möglichkeit, die Lohn- bzw. Einkommensteuer – statt mit dem individuellen Steuersatz – mit 30% pauschal zu übernehmen nach § 37b EStG.
Das dürfte ein Incentive doch noch motivierender aussehen lassen!

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